Formuliere das Merkmal, hänge ein „so dass“ an und zwinge dich, die konkrete Wirkung zu benennen. Streiche alles, was nicht Ursache oder Ergebnis ist. Wiederhole die Kaskade zweimal. Am Ende steht ein Satz, der vernünftig, prüfbar und überraschend menschlich klingt.
Teile Nutzen in Wahrnehmung, Verhalten und Ergebnis. Wahrnehmung: weniger Stress, mehr Klarheit. Verhalten: kürzere Wege, weniger Klicks, häufigere Nutzung. Ergebnis: sinkende Kosten, höhere Umsätze, schnellere Projekte. Schreibe auf der höchsten Ebene, die ehrlich ist, und belege die Verbindung nach unten.
Fange Kundensprache gezielt in Support‑Tickets, Bewertungen und Verkaufsgesprächen ein. Suche Reibungswörter wie „frustrierend“, „umständlich“, „endlos“ und Zielwörter wie „endlich“, „schnell“, „sicher“. Verdichte diese Worte in kurze Outcome‑Sätze, die echte Menschen sofort wiedererkennen und glaubwürdig finden.
Setze einen klaren Zeitrahmen, sammle Kundenzitate fünf Minuten, entwirf drei Überschriften zehn Minuten, belege sie fünf Minuten, poliere zehn Minuten, hole Kurzfeedback fünf Minuten. Nach drei Runden besitzt du Varianten, die messbar sind, vergleichbar bleiben und Verantwortung sichtbar verteilen.
Lege eine Liste häufigster Fehlgriffe an: Feature‑Kaskaden, unkonkrete Adjektive, unnötige Modalverben, fehlende Belege. Prüfe jeden Satz dagegen. Markiere Wörter, die kein Ergebnis zeigen. Ersetze sie durch beobachtbare Folgen. Schließe mit einer Frage: „Was ändert sich beim Menschen?“
Nutze einfache Umfragen, erste‑Klick‑Tests oder kurze Interviews, um zu prüfen, ob die Zeile verstanden, erinnert und gemocht wird. Sammle Antworten sofort, nicht später. Dokumentiere Wortwahl der Menschen und überführe sie systematisch in Textbausteine, die künftige Texte natürlicher machen.
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